Die Prüfungstipps zur Bilanzbuchhalter Abschlussprüfung
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Jede Art der Aus- und Weiterbildung kommt einem zunächst furchtbar lang vor und man verschwendet noch nicht viele Gedanken an die bevorstehende Prüfung, doch irgendwann rückt die Prüfung immer näher. Dann heißt es Lernen, aber wie bereite ich mich am besten vor? |
Dass die Prüfung immer näher rückt merkt man spätestens daran, dass alle anderen Kursteilnehmer langsam immer nervöser werden.
Dann wird es Zeit mit der Prüfungsvorbereitung zu beginnen.
Der eigene Lernstil
Sicherlich hat letztendlich jeder Mensch seine eigenen Methoden, wie er am besten lernt, aber ein paar nützliche Tipps, die man zumindest mal gelesen haben sollte (man kann ja immer noch sagen, dass diese völliger Quatsch sind), gibt es doch.
Bevor man einfach wild drauf los lernt, sollte man sich zunächst darüber klar werden, welche Themengebiete überhaupt prüfungsrelevant sind. Diese Themengebiete sollten dann den entsprechenden Prüfungsteilen zugeordnet werden.
Timemanagement
In einem zweiten Schritt ist es nun sinnvoll, sich einen Zeitplan zu erstellen, an welchen Tagen man welches Themengebiet lernen will. So entgeht man der Gefahr, dass einem kurz vor der Prüfung die Zeit zum Lernen davonläuft. Das Wichtigste an so einem Zeitplan ist jedoch, dass er gezielt Freizeitphasen und Pausen enthält, die unbedingt eingehalten werden sollten, denn niemand kann 24 Stunden am Tag lernen. Dieser Zeitplan kann auch ruhig mal einen kompletten Tag Freizeit vorsehen, denn wer wochenlang nichts anderes tut, als für eine Prüfung zu lernen, ist irgendwann so genervt, dass er die Bücher in die Ecke wirft und sich gar nicht mehr ans Lernen setzen möchte. Erholung ist daher genauso wichtig wie regelmäßiges Lernen. Ablenkung beruhigt außerdem die Nerven, die mit dem Näherrücken der Prüfung doch ziemlich angespannt sein werden.
Beim Erstellen des Zeitplans sollte beachtet werden, dass nicht sämtliche Fächer quer durcheinander gelernt werden, sondern das Lernen sollte strukturiert sein. Deshalb ist es sinnvoll sich pro Tag immer nur mit den Themen eines Faches zu beschäftigen.
Als Lernunterlagen gut geeignet sind vor allem die Zusammenfassungen der Themenbereiche, die man schon für die einzelnen Kursarbeiten erstellt hat. Das erspart eine erneute Zusammenfassung des Prüfungsstoffes.
Zum Lernen von Formeln ist das Schreiben von Karteikarten sehr sinnvoll.
Egal wie früh man angefangen hat zu lernen, irgendwas fällt einem immer noch ein, was man noch nicht 100-prozentig weiß, aber trotzdem: Jedes Vorbereiten muss irgendwann mal ein Ende haben und das spätestens am Tag vor der Prüfung. Dieser Tag sollte ganz entspannt ablaufen ohne jeglichen Lernstress.
Der Morgen der Prüfung
Und dann ist er da, der Tag der Bilanzbuchhalter Prüfung.
Sämtlicher Stress am Morgen der Prüfung sollte ausgeschlossen werden. Aus diesem Grund sollte man den Weg zum Prüfungsort schon mal abgefahren sein, sofern man ihn nicht sowieso kennt. Außerdem sollte alles, was zur Teilnahme an der Prüfung benötigt wird, wie Taschenrechner, Schreibmaterialien, die Prüfungseinladung und der Personalausweis schon zusammengepackt sein, damit die Suche danach nicht am Morgen der Prüfung noch losgeht.
Für eine erfolgreiche Prüfung ist Pünktlichkeit natürlich eine absolute Voraussetzung. Deswegen sollte für den Weg genügend Zeit einkalkuliert werden, lieber eine Bahn oder Bus zu früh als zu spät nehmen. So ersparen Sie sich auch unnötigen Stress vor der Prüfung.
Eines sollte auf jeden Fall von jedem beherzigt werden - am Tag der Prüfung wird nicht mehr in die Lernunterlagen geschaut - denn das verursacht nur unnötige Nervosität.
Der Tag der Prüfung
Für die Prüfung gilt:
- Sich auf die Aufgaben konzentrieren und so ruhig wie möglich bleiben
- Die Aufgabenstellung genau durchlesen
- Jede Frage beantworten auch wenn man sich nicht sicher ist ob die Lösung richtig ist
- Wenn mehrere Beispiele verlangt werden nicht mehr nennen, als verlangt werden. Die meisten Prüfer hören nämlich bei der Pflichtanzahl auf zu lesen. Wenn dann das richtige Argument als letztes genannt wird, wird es meistens nicht gewertet.
- Bei einem Blackout keine Zeit verlieren sondern zur nächsten Frage übergehen, die andere kann später noch gelöst werden
- Fachbegriffe verwenden, nur Umschreiben, wenn einem der Fachbegriff nicht einfällt
- Bei Multiple Choice Aufgaben der ersten Eingebung folgen wenn man sich nicht ganz sicher ist. Auf keinen Fall alles wieder und wieder ändern
- Prüfungszeit bis zum Schluss ausnutzen
- Anweisungen der Prüfungsleitung befolgen
- Die Pausen zwischen den Prüfungen als Erholung nutzen und sich nicht über die vergangene Prüfung ärgern und keinen Stoff mehr wiederholen.
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Nun sind Sie ja perfekt gerüstet für die Prüfungsvorbereitung. Dann gilt es jetzt nur noch die gelesenen Tipps umsetzen bzw. die eigene Lernmethode anzuwenden. Somit steht einer erfolgreichen Prüfung ja nichts mehr im Wege! |
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